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Die besten aus Schweden abgehängt

Mit Aktien handeln, ganz ohne Risiko - Leider ist das auf dem echten Finanzmarkt meistens nicht der Fall. Beim Planspiel Börse können sich Jugendliche austoben und erste Erfahrungen sammeln. Dieses Jahr räumte ein Team sogar doppelt ab.

Am Tag vor den Faschingsferien werden traditionell die Besten Nachwuchs-Broker geehrt, die beim Planspiel Börse der Sparkasse teilnahmen. 30.000 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Luxemburg, Schweden und Mexiko stellten sich in der 36. Spielrunde dem fiktiven Börsenmarkt.

In gemütlicher Atmosphäre der Beanery gab es belegte Bagels, Eistee und Kaffee für alle. Bevor die Sieger bekanntgegeben wurden, verriet Michael Püttner, stellvertretendes Vorstandsmitglied, dass der Sieger aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Amberg-Sulzbach "um Kilometer besser war als der Sieger aus Schweden". Besonders lobte er den Kauf von festverzinslichen Wertpapieren. "Das war ein Novum und sehr klug."

Die Gruppe, die hier den richtigen Riecher hatte, gewann auch den Wettbewerb: es sind die Schüler der Luitpold-Mittelschule, die "m10_amberg". Sie haben unter anderem mit dem Kauf von Intel-Aktien einen Depotgesamtwert von 49 895,89 Euro erspielt. Dafür gab es 175 Euro Preisgeld. Der zweite Platz gesamt und der erste Platz für Nachhaltigkeit ging an die "Teilzeitbörsenspieler" der Mittelschule Kümmersbruck. Sie überzeugten mit einem 49 191,60 Euro Nachhaltigkeitsvertrag. Als Belohnung erhielten sie 150 Euro für die Gesamtwertung und 100 für Nachhaltigkeit. Der dritte Platz war für "Die Pianiosen" vom HCA-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg reserviert. Sie setzten auf Aktien von Adidas. Einen Tipp vom Finanzexperten Püttner gab es dazu: "Die Zeit, in der alles wie von selbst gelaufen ist, ist vorbei. Wir müssen uns auf dauerhafte Schwankungen auf dem Aktienmarkt gefasst machen."

Respekt-Coach an der Luitpoldschule lehrt Schülern Toleranz

Toleranz und Respekt lernt man am besten im Schulalter. An der Luitpoldschule in Amberg hat einer von 22 Respekt-Coaches in Bayern seine Arbeit aufgenommen. Die Schulleiterin findet das "toll", denn damit werden viele Lücken geschlossen.

396 Kinder und Jugendliche besuchen die Luitpoldschule. Dazu gehören zwei Deutsch-Klassen mit 21 und 16 Schülern, in denen innerhalb eines Jahres die Sprache so gut erlernt werden soll, dass die Kinder in Regel-Klassen gehen können. Über 50 Prozent der Schüler in den 20 Regelklassen haben überwiegend russischen Migrationshintergrund. „Sehr viele davon sind schon in Amberg geboren und wachsen zweisprachig auf“, sagt Schulleiterin Maria Schuller. Sie ist stolz auf die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“.

Dass die Bundesregierung das Projekt Respekt-Coaches ins Leben gerufen und damit 20 Millionen Euro Mittel freigestellt hat, ist für die Luitpoldschule ein Glücksfall. Es startete vor einem Jahr an 168 Standorten in Deutschland. „Ziel des Projektes ist, Jugendlichen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber menschenfeindlichen Ideologien zu stärken“, informiert Anna Szymczak, Leiterin des CJD-Jugendmigrationsdienstes.

Internet-Kompetenz

Respekt-Coach der Luitpoldschule ist Sinah Mönch. In Absprache mit der Schulleiterin wurden Handlungsfelder definiert, derer sie sich gemeinsam mit den Schülern annimmt. Dazu gehört beispielsweise die Vermittlung von Werten und Normen. Grundsätzlich sollten alle Jugendlichen in dem Alter lernen, wie man argumentiert und andere Meinungen akzeptiert, so Mönch. „Viele Sachen werden getan oder gesagt, ohne dass man sich bewusst ist, dass man damit jemanden verletzt.“ Das verbale Verletzen sei ein gesellschaftliches Problem, bestätigt Schuller. Im Internet werde massiv beleidigt. Bereits die Fünftklässler müssen sich damit auseinandersetzen – und die Eltern sind oft nicht informiert über die Möglichkeiten, die Kinder nutzen. „Im Umgang mit den neuen Medien brauchen Kinder absolute Kompetenz.“ Auch hier hilft Sinah Mönch den Jugendlichen, damit sie beispielsweise Informationen aus dem Internet sicher einschätzen können.

Luitpold-Mittelschule hat schon gewählt

Wie würde die Jugend bei der Europawahl abstimmen? Darum geht es bei dem Projekt Junior-Wahl.

2753 Schulen in Deutschland simulieren vor dem nächsten Sonntag die Abstimmung und lassen ihre Schüler den echten Stimmzettel ausfüllen. Auch an der Luitpoldschule.

Zuvor hatte eine Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordnetem Harald Schwartz (CSU) und Europa-Parlamentarier Ismail Ertug (SPD) stattgefunden. Themen waren laut einer Mitteilung der Schule die Bedeutung der EU für die Schüler und die Auswirkungen des Brexit auf die Gesellschaft. Bereits da habe sich das große Interesse der Jugendlichen für Europa gezeigt. Nahezu alle Schüler der 9. und 10 Klassen beteiligten sich dann an der Wahl. Wie die Luitpold-Mittelschüler gewählt haben, darf noch nicht verraten werden. Die Ergebnisse werden erst am Sonntag, 26. Mai, dem Tag der echten Europawahl, bekanntgegeben.

Die Junior-Wahl ist ein bundesweites Schulprojekt. Der Ablauf ist wie bei einer echten Abstimmung - mit Wahlbenachrichtigung, Stimmzettel echten Parteien, Kandidaten, Wahlkabine und Stimmenauszählung. Die Ergebnisse gibt es am Sonntag, 26. Mai, online auf www.juniorwahl.de.

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