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Schule ohne Rassismus

Luitpold-Mittelschule zur Schule ohne Rassismus ausgezeichnet
Sara Däbritz: "Macht weiter so!"

"Welcome everybody" heißen die fünften Klassen der Luitpold-Mittelschule alle willkommen. Die Schule darf sich nun zu einer von 80 in der Oberpfalz ohne Rassismus zählen. Schirmherrin der Aktion ist ein echter Promi.

"Rassismus erklärt die Welt einfach", beginnt Rektorin Maria Schuller in ihrer Begrüßung, "Menschen werden in gut und böse aufgeteilt. In besser und schlechter. Die Vorstellung, jeder Mensch ist einzigartig, gibt es dabei nicht." Eine Abtrennung aufgrund der Hautfarbe, Sprache und Herkunft definiert Diskriminierung. Der Mut, sich dem entgegenzustellen, ist Courage. Und die wird an der Luitpold-Mittelschule ganz groß geschrieben.

Toleranz im Alltag

Dass sie eigentlich gar keine Auszeichnung bräuchten, erklärt Schülersprecherin Alina Roo. "In unserem Alltag achten wir sowieso darauf, gegen Rassismus anzukämpfen. Jetzt können wir das aber auch nach außen hin zeigen." Damit ziel sie auch darauf ab, dass es an der Schule durchaus auch rassistische Konflikte gibt. Das ist wahrscheinlich gar nicht zu vermeiden, haben doch 70 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund - und es gibt drei Übergangsklassen mit Flüchtlingskindern. Gerade deswegen wird Toleranz hier so groß geschrieben. "Wir veranstalten zum Beispiel Spielenachmittage und kochen zusammen." Auch bei der Veranstaltung reichten die Kinder Häppchen aus aller Welt.

Das Verhalten lobt auch Oberbürgermeister Michael Cerny besonders. "Ich bin heute ganz mächtig stolz auf meine Luitpold-Mittelschule. Und ihr könnt das auch sein." Sich gegen Rassismus einsetzen, das könne theoretisch jeder. Um eine Auszeichnung zu erhalten, müsse man aber besondere Voraussetzungen erfüllen. Lehrer und Schüler haben eine Selbstverpflichtung unterschrieben, dass sie sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung wenden. Die Schüler sammelten insgesamt 403 Unterschriften. Weiter muss die Schule mindestens einmal im Jahr einen Projekttag zum Thema veranstalten. Zu guter Letzt galt es, für das Projekt einen Paten zu finden. Der Oberbürgermeister: "Ich freue mich besonders, das ihr mit eurer Patin das Aushängeschild Ambergs in Sachen Sportlichkeit und Fairness für euch gewinnen konntet."

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